Der berühmte Ausspruch „Geht nicht – gibt’s nicht” – oder wie man bei uns in der nördlichen Oberpfalz sagt “Gäit niard – gibt’s niard” – passt ziemlich gut zu unserer Art, Kundenaufträge anzupacken. Denn es beschreibt nicht nur unsere ausgeprägte Kundenorientierung, sondern auch die Lust auf Neues. Innovative Fertigungsverfahren, High-End-Maschinen, herausfordernde Fertigungsaufträge – bei BAM liebt man es, sich auch auf (noch) unbekanntes, technologisches Terrain zu wagen. Das wird im Gespräch mit unseren Fertigungsleitern Stefan Bauer und Josef Wittmann sehr deutlich. 

Wie er BAM als Lohnfertiger beschreiben würde, frage ich Stefan Bauer, den Fertigungsleiter im Fräsbereich bei der BAM GmbH. Seine Antwort beeindruckt mich: “Als treibende Kraft und positiver Unruhestifter, der auch mal unorthodoxe Wege geht, um an neue Erkenntnisse zu kommen.” Wow, das sitzt. Mit diesem Satz wird mir klar, mit “Das haben wir schon immer so gemacht” kommt man hier nicht weit.  

Enorme Bandbreite an Fertigungsverfahren 

Doch was bedeutet das konkret, im Alltag zwischen den verschiedenen Fertigungsverfahren von zerspanender bis additiver Fertigung? “Wenn wir momentan in einer Technologie oder Bearbeitung noch keine Expertise haben, sind wir bereit, diese Entwicklungsarbeit zu leisten und dieses Wissen aufzubauen, um auch in Bereichen zu performen, die wir jetzt noch nicht bearbeiten”, erklärt Bauer. “Weil wir unseren Kunden einen Rundum-Service bieten wollen”. Und Josef Wittmann, Bauers Pendant im Bereich der Drehteile-Fertigung, ergänzt: “Der Gesamt-Anspruch der Firma ist die vollständige Bandbreite im Metallsektor für zerspanende Fertigungsverfahren mit hoher Qualität und hoher Liefertreue”.  

Lohnfertigung war das Thema: Technology Evangelist Ralf Schnurr im Gespräch mit Stefan Bauer und Josef Wittmann (von links).
Technology Evangelist Ralf Schnurr im Gespräch mit Stefan Bauer und Josef Wittmann (von links).

Im Artikel „Sieben Thesen zur modernen Bauteilproduktion“ gewähren Stefan Bauer und Josef Wittmann weitere Einblicke in ihre Philosophien als Fertigungsleiter.

Moderner Maschinenpark für Full-Service 

Die Beispiele für dieses ausgeprägte Interesse an neuen Wegen und dem Anspruch “Full-Service-Anbieter“ zu sein, reichen von Technologie-Partnerschaften mit Maschinenherstellern bis Entwicklungs-Kooperationen mit Werkzeugherstellern. Nicht alltäglich für ein KMU im Fertigungsumfeld. Ein kurzer Blick in den Maschinenpark der BAM GmbH reicht aber, um diesen außergewöhnlichen Eindruck zu untermauern. Die neuesten Maschinen von Premiumherstellern wie DMG MORI oder Hermle reihen sich hier aneinander. Keine älter als vier Jahre. Der aktuelle Neuzugang ist eine nagelneue DMG MORI CLX 450 TC. So ziemlich das Neueste, was man vom Marktführer aus Pfronten derzeit bekommen kann. 

Einen Überblick über den Maschinenpark der BAM GmbH mit all seinen Fertigungsverfahren und Technologien findet ihr hier. 

“Das Beste für den Kunden rausholen” 

“Wenn es neue Technologien gibt, werden wir immer daran interessiert sein, diese schnell zu implementieren, um am Puls der Zeit für den Kunden das Beste herauszuholen”, meint Bauer. Noch so ein Satz, der für einen Mittelständler ungewöhnlich ist, mich jetzt aber nicht mehr so überrascht wie zum Beginn unseres Termins. Nach zwei typischen BAM-Adjektiven frage ich zum Schluss. “Innovativ”, legt Bauer vor. “Dynamisch”, ergänzt Wittmann. Man kann nicht anders als den beiden zu glauben.